Was ist „Logopädie“ eigentlich?

Das Wort „Logopädie“ lässt sich aus dem Altgriechischen ableiten, denn „lógos“ bedeutet „Wort“ und „paideuein“ heißt so viel wie „erziehen“. Wörtlich könnte es dementsprechend mit „Sprecherziehung“ übersetzt werden.

Insgesamt beschäftigt sich die Logopädie mit der Behandlung von Sprach- /Sprech- / Stimm-/ Schluck-/ und Hörstörungen. Da diese Störungen zu einer Einschränkung der Mitteilungsfähigkeit oder der gesamten Lebensqualität führen, ist das Ziel der logopädischen Behandlung, eine individuell befriedigende Kommunikationsfähigkeit zu erzielen und das Schluckvermögen zu optimieren.

Logopäden diagnostizieren, informieren, beraten und therapieren Menschen jeder Altersgruppe mit den oben aufgeführten Störungen, die entweder organisch, funktionell oder psychisch bedingt sein können. Ebenso zählt die präventive Arbeit zu den Aufgaben eines Logopäden, denn eine logopädische Beratung im Vorfeld kann einer Kommunikationsstörung vorbeugen oder bei Erkrankungen ist es möglich, die Einschränkungen zu minimieren.

Therapieverlauf

  1. Zu Beginn benötigen Sie eine Heilmittelverordnung vom Hausarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Kinderarzt, Zahnarzt, Neurologe, etc.
  2. Danach können Sie einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren; hier tauschen wir einige Informationen über die bisherige Entwicklung oder die aktuelle Situation aus.
  3. Anschließend startet die therapeutische Zusammenarbeit. Diese beginnt mit einer detailierten Diagnose des eigentlichen Störungsbilds. Dann beginnt eine umfassende Therapie, ebenfalls mit Beratungsinhalten.